Im 8./9. Jahrhundert befand sich auf der Schlossinsel eine der Hauptburgen der slawischen Obotriten. 1160 wurde die Burg zerstört und durch die Grafen von Schwerin neu aufgebaut. Bis 1358 war Schwerin Residenz der Grafen von Schwerin, danach der Herzöge von Mecklenburg. Zwischen 1553 und 1555 wurde die Burg ausgebaut und ein dreigeschossiger Putzbau mit Terrakottadekor entstand. Von 1843 bis 1845 fand ein Umbau nach Plänen von Georg Adolph Demmler mit Einflüssen von Gottfried Semper und Friedrich August Stüler, vor allem bei Hauptturm, Burggarten-, Burgsee und Schlossgartenflügel, statt. Das Schloss ist von einem großzügigen Schlossgarten mit einem Kreuzkanal umgeben. Bis 1918 war die Schlossinsel Residenz der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin. Heute tagt im Schweriner Schloss der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Im Schloss befindet sich ein Museum.
Der Park von Schwerin
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