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Schloss Mirow

 
Mirow
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Lage

Im Jahre 1227 ließen sich die Johanniter in Mirow nieder und gründeten eine Komturei. Diese war bis ins 19. Jahrhundert im Besitz der Johanniter. Mirow ging 1587 in den Besitz der Herzöge von Mecklenburg über. In dieser Zeit wurde der Komturei ein Renaissancetorhaus vorgebaut, das im 18. und 19. Jahrhundert mehrere Umbauten erhielt. Das Herrenhaus der Komturei wurde abgetragen und an dessen Stelle 1749 bis 1760 von Herzog Adolf Friedrich IV. von Mecklenburg-Strelitz ein neues Schloss errichtet. Auf dem Hof wurde 1756 - 1758 ein Kavaliershaus im Stil des Barock gebaut. Es brannte teilweise in der Mitte des 19. Jahrhunderts ab. Die ehemalige Johanniterkirche wurde seit der Übernahme durch die mecklenburgischen Herzöge als Hofkirche benutzt. Die Kirche brannte 1945 ab. Seit dem 19. Jahrhundert diente sie auch als Grablege der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. 1735 entstand, anlässlich der Vermählung von Prinz Karl von Mecklenburg-Strelitz mit Elisabeth Albertine von Sachsen-Hildburghausen, das sogenannte Untere Schloß. Mehrere Umgestaltungen folgten. Es wird seit dem 19. Jahrhundert als Schule genutzt. 1951 wurde der Innenraum in sehr vereinfachter Form wiederhergestellt. 1993 erfolgte die Wiederaufrichtung und Sanierung des Turmes der Johanniterkirche. Schloss und Kavaliershaus sind nach der Wende nutzungsneutral saniert worden. Die Gebäude stehen leer. Der Mirower Residenzschloss-Verein bemüht sich mit vielen Veranstaltungen seit längerem, den Sitz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz zu einem Kulturzentrum zu machen. Erst bei Festlegung der Nutzung kann mit der Restaurierung des Inneren des Schlosses begonnen werden. Bemerkenswert ist die sogenannte "Liebesinsel" im Mirower See, auf der sich das Grab des letzten Großherzogs, der sich 1918 das Leben nahm, befindet. Nach 1945 wurde im Herrenhaus ein Landesaltersheim untergebracht. Von 1949 - 1952 wurde die Anlage rekonstruiert. Schloss und Kavaliershaus sind nach 1990 saniert worden.


Gutshäuser, Schlösser
Kavaliershaus  Schlosstür  Torhaus  Seitenansicht Torhaus  Wappen am Torhaus  Brücke zur Liebesinsel  Detail Brücke  Johanniterkirche

Gutshäuser, Schlösser
Grab auf der Liebesinsel  Ansicht 1912  historische Ansicht Gartenseite 

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