Bereits 1284 befand sich hier eine Burg, die 1295 im Besitz der Herzöge von Pommern war. 1546 wurde an dieser Stelle ein Renaissanceschloss für Herzog Philipp II. von Pommern-Wolgast errichtet. Das Obergeschoss ist auf dem runden mittelalterlichen Bergfried aufgesetzt. Ehemals waren ein Wassergraben und eine Zugbrücke vorhanden. 1720 wurde das Schloss bis auf den Südflügel abgebrochen. 1908 brannte die Anlage. Daraufhin wurde die Haube auf dem Bergfried erneuert. Abwechselnd in schwedischer und preußischer Hand, war es mal Jagdschloss, Rathaus, mal Sparkasse, bevor 1950 das "Haffmuseum" darin einzog. Schön restauriert, kündet der einstige Sitz der pommerschen Herzöge als Museum den Besuchern von Ur-, Früh- und Stadtgeschichte, Fischerei und Landwirtschaft. Vom Turm hat man eine wunderbare Aussicht über Ueckermünde und das Stettiner Haff.
Ueckermünde ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009
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