Die ursprünglich barocke Dreiflügelanlage, die Mitte des 18. Jahrhunderts für die Familie von Hahn errichtet wurde, ließ Herzog Georg von Mecklenburg-Strelitz ab dem Jahre 1865 im Stil der französischen Renaissance umbauen. Die Pläne hierfür lieferte der Berliner Architekt Friedrich Hitzig. 1940 brannte das Gebäude nieder, nur der Nordflügel des Schlosses, ein dreigeschossiger Torturm, die Fachwerkgebäude des Gutshofes und die Gutskirche aus dem 17. Jahrhundert blieben erhalten. Die Schlossanlage befand sich im Besitz der Familie von Wozenitz, der Familie von Schnakenburg, von 1405 bis 1816 der Familie von Hahn, später der Familie von Schaumburg-Lippe und der Familie von Maltzahn. 1852 gelangte das Ensemble in den Besitz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Im Auftrag des Herzogs Georg von Mecklenburg-Strelitz wurde der ursprünglich barocke Park nach Plänen Peter Joseph Lenné`s ab 1860 in einen Landschaftspark umgestaltet. Auch heute noch prägen Alleen mit über 200-jährigen Bäumen das Bild des gepflegten Parkes. Sehenswert ist der, gestalterisch in den 35 ha großen Park eingebundene, 1801 erbaute Turm, der die älteste Sternwarte Mecklenburgs beherbergte. Seit 1980 bemüht sich ein Verein gemeinsam mit der Gemeinde um den Wiederaufbau des Turmes.
Der Park von Remplin
Remplin ist Bestandteil des Wochenkalenders 2007
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