Im Auftrag der Markgrafen Johann I. und Otto III. von Brandenburg 1236 begonnener und 1258 fertiggestellter Bau. Nach der zweiten mecklenburgischen Erbteilung wurde die Burg Residenz Herzog Johanns I. von Mecklenburg-Stargard. Nach Aussterben der Stargarder Linie verblieb die Burg in herzoglichem Besitz, wurde aber bis auf Ausnahmen kaum genutzt. Einzig erhaltene und größte Höhenburg Norddeutschlands und ältestes weltliches Bauwerk Mecklenburg-Vorpommerns. Attraktion ist der 38 m hohe 1991 bis 1994 rekonstruierte und begehbare Turm. Im Turm befindet sich auch das tiefste Turmverlies Norddeutschlands. Nach 1945 wurde die Burg als FDJ Erholungsheim und als Landespionierleiterschule genutzt. Die Burganlage ist nach 1999 aufwendig saniert worden. Ein Gasthof und ein Hotel haben 1999 eröffnet. Ein Burgmuseum ist zu besichtigen, betreut von den Diakonischen Werkstätten Neubrandenburg. Viele kulturelle Veranstaltungen laden zum Besuch der Burg ein. Auf der Burg kann man auch heiraten.
www.burg-stargard.de
Burg Stargard ist Bestandteil des Wochenkalenders 2008
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