Rankendorf besitzt ein repräsentatives, zweigeschossiges verputztes Herrenhaus, das um 1870 errichtet wurde. Der Baustil orientiert sich an der französischen Neorenaissance. Vermutlich handelt es sich um einen Bau des späten 19. Jahrhunderts. Rankendorf befand sich lange Zeit in der Hand der ritterschaftlichen Familie von Müller, die ein halbes Mühlenrad im Wappenschild führt. Die Müller waren in Mecklenburg sehr verbreitet. Anfang des 18. Jahrunderts besaßen die Müller viele Glashütten im Raum Schwerin / Wittenburg, später verweist die Familie auf bedeutende Offiziers- und Beamtenkarrieren. So ist Johann von Müller, Senator und hannoveranischer Legationsrat, mit seiner Frau Helene, geb. von Maydell, als Gutsbesitzer auf Rankendorf belegt. Zugleich war er Besitzer der Güter Westenbrügge, Uhlenbrock und Bolland. Um 1896 waren Friedrich und Carl Bobsien Besitzer des Gutes. Nach 1945 wurde das Herrenhaus zu Wohnzwecken genutzt.
Rankendorf ist Bestandteil des Wochenkalenders 2011
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