Im 13. Jahrhundert war das Gut im Besitz der Dänen, danach Besitztum der Sankt Petri Kirche Rostock. Der zweigeschossige klassizistische Putzbau wurde für die Kaufmannsfamilie Berg errichtet. Das Gut wurde 1934 von Wilhelm Ramelow erworben und blieb bis 1945 im Besitz dieser Familie. In den Jahren nach 1934 wurde alle Katen abgerissen und man begann mit dem Neuaufbau des Dorfes als "Mustergut". Seit 1943 kamen im Gutshaus ausgebombte Familien und Flüchtlinge unter. Nachdem die russischen Truppen das Gutshaus 1945 geplündert hatten, nutzte man es in den folgenden Jahren als Bürgermeisteramt, Konsum, Gaststätte, Post und zu Wohnzwecken. Nach 1990 erwarb Uta Börner das elterliche Gut und gründete 1992 einen Verein zur Förderung der Restaurierung und Erhaltung des Gutshauses sowie der Nutzung als Musenhof. Im Jahre 1993 konnte im Haus das erste Konzert stattfinden. Mit wechselnden Ausstellungen und viele Konzerten namhafter Künstler etablierte sich der Musenhof zu einer festen kulturellen Größe im Land. Der Marstall stammt vom Architekten Severin.
Poppendorf ist Bestandteil des Wochenkalenders 2010
|