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Gutshaus Karnitz

Das Gut war bis zum Ende des 16. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Kahlden, dann gelangte es nach einigen Besitzerwechseln Anfang des 19. Jahrhunderts in den Besitz der Familie von Usedom.




Guido von Usedom ließ 1834/35 das Herrenhaus als Jagdschloss im Stil der Tudorgotik errichten. 1868 gelangte das Gut in den Besitz des Rittergutsbesitzers Ruperti.

Am 14. Juni 1889 erwarb Friedrich Baron von Löwenstern das Schloss Karnitz als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Adelaide Baronin v. Löwenstern aus dem Haus Rösthof, Lilli genannt, die sich am 29. November 1887 mit Franz Freiherr von der Lancken-Wakenitz (geboren 13. April 1865 auf Lipsitz), Majoratsherr auf Lipsitz und Ramitz auf Rügen, vermählte. Die beiden bekamen zwei Söhne und der zweite Sohn, Dietrich, wurde am 20. Juli 1891 auf Schloss Carnitz geboren. Der Ehemann von Lilli, Franz Freiherr von der Lancken-Wakenitz, hatte ein ernstes Leiden und verstarb leider in jungen Jahren am 09. Mai 1909 in München. Dies veranlasste Lilli das Schloss Carnitz auf Rügen zu verkaufen (1908) und so zog sie mit ihren Söhnen wieder in die Villa Löwenstern.

1930 befand sich das Gut im Besitz des Dr. Freiherr von Vietinghoff. Im Zinnengiebel befindet sich ein Wappenschild der Familie von Lancken-Wakenitz, in deren Besitz sich das Gut einige Zeit befand. Nach 1945 wurde das Herrenhaus zu Wohnzwecken, als Schule, Kindergarten und Gaststätte genutzt. Bis 1969 fanden umfangreiche Werterhaltungsmaßnahmen statt, an denen sich das Dorf beteiligte. Teile des Parks wurden zu Kleingärten, die Reste des Parks stehen seit 1969 unter Naturschutz. 1991 fand eine Fassadensanierung statt. Die neuen Eigentümer des Herrenhauses, Familie Strotkamp, nutzen das Gebäude privat als Wohnhaus, Bürogebäude für die Familie, eine Heipraktische Praxis für Psychotherapie und als Beratungsbüro für Handwerker und Kleinselbstständige.

Im Zuge der Fassadensanierung wurde das ursprüngliche Wappenschild der Familie von Lancken-Wakenitz zum Wappen der Familie Strotkamp geändert. Links oben des schlicht gehaltenen Wappens befindet sich ein aufgeschlagenes Buch, stellvertretend für den Begriff "Lernen"; ein Füller für das "Lehren" und rechts unten eine Schere des Friseurhandwerks. Die Inschrift "vivere - discere - docere" bedeutet "leben - lernen - lehren".

Im Anbau gibt es zwei Ferienwohnungen.

Karnitz ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009

Karnitz finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise - Rügen", Band 1


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