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Gutshaus Daschow

Im 17. Jahrhundert sitzen hier die Familien von Penz, von Passow und von Pressentin.




Im Jahr 1802 ging der Anteil der Pressentins an Wilhelmine Juliane Dorothea von Pressentin über, die seit 1797 mit Hauptmann von Hartwig aus Schwerin verheiratet war. Nach ihrem Tode ist ihr Sohn Wilhelm Ferdinand Carl von Hartwig das Gut.

Um 1900 wird das einstöckige Fachwerkggutshaus aufgestockt und im Neorenaissance-Stil verändert.

1945 musste die Familie von Hartwig das Gut verlassen. Das Herrenhaus diente Flüchtlingen als Unterkunft, später auch als Arzt-Praxis, Konsum-Verkaufsstelle und Gaststätte. Der Park wurde in Kleingärten parzelliert und das Gut sowie das Herrenhaus in die LPG "Gut Karow" integriert. Seit 1973 wurde das Herrenhaus als Ferienheim und Gaststätte genutzt, auch der Park wurde neu angelegt.

Kurz nach der politischen Wende erwarb das Nürnberger Bildungsinstitut „bfe-Bildungspark“ das marode Herrenhaus, sanierte es bis 1997, um anschließend qualifiziertes Personal für das Hotel-, Gaststätten- und Tourismusgewerbe zu schulen.

Im Jahr 2000 musste das Bildungsinstitut Insolvenz anmelden. Ab 2002 bis 2008 wurde das "Schloss Daschow" als Hotel betrieben.

Seit einer Zwangsversteigerung 2005 hat das Herrenhaus neue Eigentümer.


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