Ein für die Familie von Gadow errichtetes Gutshaus aus der Kaiserzeit. Mit der Vermählung des Hans-Jürgen v. Gadow (*1674) mit Anna-Margarethe v. Behr (Tochter des Hermann Volrath v. Behr und dessen Gemahlin Ilsabe Dorothea v. Owstien a.d.H. Quilow) am 03.05.1701 in Neukahlen erwirbt die Familie v. Gadow erheblichen Grundbesitz im Kreis Franzburg, im damaligen Schwedisch-Vorpommern. Es handelt sich dabei um die Güter Hugoldsdorf mit Neuhof, Rönkendorf, Drechow, Derschendorf und Eixen. Nach Niekammers Landwirtschaftlichem Güteradressbuch (1939) umfasste das Gut Rönkendorf insgesamt 396 ha. Im September 1945 wird die Familie v. Gadow (Eberhard v. Gadow (*1890) und seine Frau Irene v. Gadow, geb. Baronesse v. Roenne und deren Tochter) durch die Bodenreform enteignet und aus dem Bezirk Franzburg ausgewiesen. Nach 1945 fanden im Gutshaus Flüchtlinge eine Unterkunft. Das Gutshaus ist im September 2003 versteigert worden.
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