Das Gut befand sich seit dem 15. März 1798 im Besitz der Familie v. Hahn, die es
von Christian Ernst v. Randow und seiner Ehefrau, geb. v. Meyenn, für 146 500 Reichstaler gekauft hatten. Christian Ernst v. Randow hatte Lansen zusammen mit dem Vorwerk Schwarzenhoff fünf Jahre zuvor (am 4. Juni 1793) von seinem Schwager Leopold v. Meyenn zum Vorzugspreis von 79 000 Reichstaler sowie 650 Taler Schlüsselgeld erworben und war zusammen mit seiner Ehefrau im März 1794 damit belehnt worden. Der v. Meyenn hatte Lansen im März 1792 von seinem Vater geerbt. Die Familie v. Hahn besaß das Gut fast 150 Jahre - bis 1932. Dann wurde es aufgesiedelt und der Resthof verkauft. 1953 wurden die Besitzer enteignet und 1991 an den Vorbesitzer zurückgegeben, der es 1993 weiterverkaufte. Der 1988 geplante Abriß wurde aus Gründen des Denkmalschutzes verschoben. Vandalismus und Diebstahl haben dem Haus sehr zugesetzt. Mit der Sanierung ist begonnen worden.
|