Das Gut Carlsdorf befand sich von 1792 bis 1811 im Besitz der Familie von Thomsdorf und von 1811 bis 1927 des Barons von Möller-Lilienstein. Dieser ließ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Herrenhaus im Stil des Neobarock nach Plänen des Architekten Paul Korff errichten. Zur gleichen Zeit entstanden eine Scheune, Katen und ein eigenwilliges Stallgebäude im baltischen Stil mit reichlichen Verzierungen. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erwarb die Familie Kowalski das Gut, sie errichtete im Ort eine Eiercognacfabrik. Um 1930 erwarb ein Herr Schreier das Gut, dieser hielt es bis 1945. Nach seiner Flucht zogen in das Herrenhaus Flüchtlingsfamilien und Umsiedler ein. Das Gutshaus, das unter Denkmalschutz steht, ist seit vielen Jahren unbewohnt.
Carlsdorf ist Bestandteil des Wochenkalenders 2007
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