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Gutshaus Prestin

Das Gut war von 1270 bis 1872 im Besitz der Familie von Pressentin, zu deren Besitz auch verschiedene andere Güter in der Umgebung gehörten.



Es handelt sich um eine zum mecklenburger Uradel zählende Familie wendischen Ursprungs mit dem Stammhaus Prestin bei Sternberg in Mecklenburg. Die schriftlichen Aufzeichnungen beginnen nach einer Manuskriptensammlung aus dem 17. Jahrhundert im Jahr 1270 mit Petrus von Pressentin auf Prestin. Hencze de Priscentin erscheint urkundlich am 28.6.1275 (siehe Mecklenburgisches Urkundenbuch II Nr.1391). Der Name kommt laut Prof. Kühnel von dem wendischen Wort "parstin" oder "porstin" (= Klaue) und steht damit in enger Beziehung zu dem Wappenbild, das eine Greifenklaue darstellt. Das Wappen hat sich durch die Jahrhunderte leicht geändert, jedoch ist immer klar zu erkennen, dass es sich um eine Greifenklaue handeln soll. Das Gut Prestin war im Besitz der Familie von 1270 bis 1872. Die Witwe von Adolph v. Pressentin und ihre zahlreichen Kinder mussten dann das Gut verkaufen. Jedoch ist die 1808 neben der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche errichtete Kapelle nach wie vor im Besitz der Familie und wurde in den letzten Jahren restauriert.

Das Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete Gutshaus wurde 1945 ein Raub der Flammen.

Prestin finden Sie in der "Fotografischen Zeitreise Mecklenburg" Band 3


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