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Zickhusen, Lkr. Nordwestmecklenburg

 
Zickhusen
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Lage

Das Gutshaus Zickhusen ist ein behäbiger und langgestreckter Fachwerkbau, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Es wird wie in jüngerer Vergangenheit auch heute für Verwaltungszwecke genutzt. Das Gut Zickhusen gehörte noch im 15. Jahrhundert der gleichnamigen Adelsfamilie von Zickhusen; es wurde später an das herzogliche Haus zu Mecklenburg veräußert. In Zickhusen lebten zeitweise Mitglieder der herzoglichen Familie. Nach 1918 befand sich in Zickhusen bis 1945 die großherzogliche Güterverwaltung. Großherzog Friedrich Franz 4. und seine beide Söhne, die Landwirtschaft studierten, hielten sich oft in Zickhusen auf, zumal sie neben Ludwigslust bevorzugt das unweit von Zickhusen liegende Schloss Wiligrad bewohnten. Gegenüber dem Gutshof liegt der ehemalige Oberforsthof. Forsthof und Gutskomplex bilden bis heute ein fast unverändert architektonisch geschlossenes Ensemble. Der Forsthof wurde in jüngerer Zeit privat verkauft. Auf dem Dorfanger stehen sehr alte Eichen. Bemerkenswert ist die Dorfkirche. Sie wurde 1824/27 im Stil des Klassizismus errichtet. Sie ist ein auffallend schöner Sakralbau und gehört heute zu den wenigen klassizistischen Kirchen in Mecklenburg. Der Bau der Kirche und das Patronat unterlagen dem Großherzog Friedrich Franz 1. von Mecklenburg-Schwerin, woran ein alter Gedenkstein vor der Kirche erinnert.


Gutshäuser, Schlösser
Rückansicht  Seitenansicht  Wirtschaftsgebäude  Kirche 

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