Das Gut befand sich im Besitz der Familie von der Lühe. Im Jahre 1902 wurde der damalige Gutsherr Haeseler, ein königlich-preußischer Generalleutnant, in die mecklenburgische Ritterschaft aufgenommen. Nach dem Ersten Weltkrieg war Haeseler von 1919 bis zu seinem Tod im Jahre 1927 der 5. Kommendator der Mecklenburgischen Genossenschaft des Johanniterordens. Mehr als 30 Jahre war er Mitglied des "Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde". Er war Träger zahlreicher Orden wie z.B. des österreichischen Franz-Joseph-Ordens. Sowohl Haeseler als auch seine Ehefrau Cäcilie sind in Vilz begraben. Das Gutshaus entstand um 1890. Nach 1945 wurde es zu Wohnzwecken genutzt. Das Gutshaus befindet sich im Besitz einer kommunalen Wohnungsverwaltung. Wirtschaftsgebäude sind noch erhalten.
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