Das Gut Rodenwalde gehörte als sogenanntes rechtliches Zubehör zum Gut Goldenbow, das ursprünglich im Besitz der Familie von Lützow, dann der Familie von Schilden war. Durch Erbschaft fielen 1852 Goldenbow und 1860 Rodenwalde an Jaspar von Bülow (1794-1871), der in Schwerin als Oberhofmarschall tätig war. Sein Sohn Alexander von Bülow war von 1886 bis 1911 Ministerpräsident des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin. Der letzte Besitzer von Rodenwalde aus dem Hause Bülow war Henning von Bülow. 1930 wurde Rodenwalde in Folge der Weltwirtschaftskrise an den südafrikanischen Unternehmer Dr. Hans Merenski verkauft, der das Gut zu einem Musterbetrieb ausbaute. Nach 1945 wurde Rodenwalde wieder zusammen mit Goldenbow als LPG bewirtschaftet. Das Gutshaus wurde um 1730 erbaut. Erweiterungen erfuhr es durch Alexander von Bülow Ende des 19. Jh. Architektonisch interessant sind die mächtigen Fachwerkgebäude des Gutes Rodenwalde.
Rodenwalde ist Bestandteil des Wochenkalenders 2010
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