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Renzow, Landkreis Nordwestmecklenburg

 
Renzow
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Renzow wurde 1230 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Jahr 1384 ist der slawische Name Rantsowe überliefert. Früher teilte sich der Ort in Klein und Groß Renzow. 1935 wurden die Ortsteile zum Gut Renzow zusammengeführt. Gut Groß Renzow befand sich von 1716 bis 1773 in der Hand der weitverzweigten Familie von Müller, die zugleich das Amt Gammelin inne hatten und im Umland mehrere Glashütten betrieben, so in Kloddram und Dümmerhütte. Doch auch die ritterschaftlichen Familien von Zülow, von Bülow, von Blücher und von Behr befanden sich im Besitz von Renzow, bis das Gut im 19. Jahrhundert an die Familie Booth fiel. Das Gut beschreibt ein ursprünglich barockes Bauensemble, der Gutspark ist erhalten und wurde einst nach französichen Vorbildern angelegt. Seit 1945 war das Gutshaus mit Flüchtlingen belegt. Nachdem der letzte Besitzer Harry John Booth im Januar 1945 gefallen war, übernahm seine Frau Gerda die Bewirtschaftung des Gutes bis zum April 1945. Seit 1990 führte Klaus J. Booth in Renzow den landwirtschaftlichen Betrieb, den er im Jahre 2004 an seinen Sohn John Booth übergab. Eine botanische Besonderheit ist die Blutbuchenallee von Renzow, sie ist die älteste und größte Blutbuchenallee Europas. In Nähe der Allee findet sich in einem Buchenwald das gepflegte Erbbegräbnis der Familie Booth.

Renzow ist Bestandteil des Wochenkalenders 2011


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Herrenhaus Renzow um 1930

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