Das einstige ritterschaftliche Gut war Stammsitz der Familie von Pentz. Das Herrenhaus wurde um 1820 erbaut. Ab 1819 wurde das Landgestüt nach Plänen des Oberlandbaumeisters Carl Heinrich Wünsch als neue Anlage geplant und bis 1823 im klassizistischen Stil fertiggestellt. Seitdem ist Redefin bekannt für seine mecklenburgische Warmblutpferdezucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren über 70 % der Pferdebestände vernichtet oder deportiert. Aus privaten Restbeständen, Ankauf ostpreußischer Pferde und mit viel Enthusiasmus entwickelte sich langsam wieder die Zucht. Nach der Wende wurden Hengstbestand und Mitarbeiter stark reduziert. 1992 wurde das Gestüt durch das Land Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Seitdem hat die Landesreit- und Fahrschule dort ihre Heimat. Es werden auch Hengstanwärter vorbereitet. Seit 1935 finden im Herbst Hengstparaden statt.
Redefin ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009
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