Der Ort ist 1347 erstmals in den Urkunden erwähnt. Das Gut Pantlitz gehörte lange Zeit zum Besitz der Familie von Mörder. Auch die von Dechows waren zeitweilig Besitzer. 1824 gelangte es durch Erbschaft an die Freiherren von Mecklenburg. Durch Zwangsverkauf fiel es ca. 100 Jahre später an den Oberamtmann Matthies, der auch Hauptpächter in Gruel war. Er war ein fortschrittlicher moderner Landwirt. 1945 flüchtete er und kam in Stralsund unter. Das Gutshaus entstand Anfang des 20. Jh. Es befindet sich im Besitz der Gemeinde. Im Gutshaus befinden sich Mietwohnungen. Am Gutshaus befindet sich ein verwilderter Landschaftsgarten. Pantlitz hat als Sehenswürdigkeiten die beeindruckenden Überreste zweier mittelalterlicher Burganlagen.
Kirche: In den Jahren 1867 bis 1869 wurde eine baufällige Fachwerkkirche durch den neugotischen Backsteinbau nach den Plänen des Stralsunder Stadtbaumeisters Ernst von Hasselberg ersetzt. Die freundliche und lichtdurchflutete Kirche wurde mit EU-Mitteln in den 90-er Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert. Etwas abseits auf dem Friedhof befindet sich die Familiengrabstätte der Familie von Stumpfeld-Lilienanker.
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