Das Gut befand sich bis 1878 im Besitz der Familie von der Lancken, in diesem Jahr wurde es an Max Wandhausen verkauft. Durch Heirat gelangte das Gut in den Besitz der Familie Klincke, die 1945 enteignet wurde. 1608 ließ Christoph von der Lancken den Hof an seine heutige Stelle verlegen und hier ein massives Wohnhaus errichten, das um 1680 weiter ausgebaut wurde. Seine heutige Gestalt erhielt das Herrenhaus, ein zweigeschossiger Backsteinbau, um 1720. Von der einst reichen Ausstattung des Herrenhauses blieb leider nichts erhalten. Im Inneren führte eine dreiläufige Treppe in das Obergeschoss, in der Eingangshalle waren bemalte Bohlendecken zu sehen und in einzelnen Räumen Stukkaturen, die um 1800 gefertigt wurden. Nach 1945 wurde das Gut aufgesiedelt, in das Herrenhaus zogen Flüchtlinge ein. Aufgrund des schlechten Bauzustandes verließen 1963 die letzten Bewohner das Haus, seitdem stand es leer und verfiel. Heutige Pläne sehen vor, das Herrenhaus zu einem Feriendomizil auszubauen. Dem Gutshaus schließt sich eine von einer Feldsteinmauer umgebene Parkanlage an, die wohl um 1730 angelegt und im 19. Jahrhundert erweitert wurde.
Lancken ist Bestandteil des Wochenkalenders 2011
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