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Gutshaus Keffenbrink bei Gnoien

 
Gutshaus Keffenbrink
Karte
Lage

Ein Herrenhaus, wenige alte aus Feldsteinen erbaute Stallanlagen, ein paar Häuser neueren Datums - dies ist Keffenbrink, ehemals Bauersdorf. 1905 ist Wolfgang von Pachelberg-Gehag als Majoratsherr des Gutes eingetragen. In den 1920iger Jahren befand sich die Wirtschaft im Besitz von Carl Freiherr von Pachelbel-Gehag-Ascheraden und 1939 ist Dr. jur. Carl Wolfgang von Pachelberg-Gehag als Gutsbesitzer registriert. Im gehörten auch die Rittergüter Dorow und Nehringen sowie das Restgut Rodde mit der Försterei Camper. Während des Zweiten Weltkrieges war im Herrenhaus die berühmte Stellwagen-Orgel der Stralsunder Kirche St. Marien ausgelagert, ein Teil der Orgelpfeifen ging dabei durch Plünderung verloren. Nach 1945 wurde das Gebäude vorwiegend zu Wohnzwecken genutzt, wobei heute ein großer Teil des Hauses leer steht. Nur schwerlich kann man den einstigen Glanz des um 1900 errichteten Gebäudes erahnen, wenn man auf das heute denkmalgeschützte Herrenhaus stößt. Der Turm ist abgebrochen, alle Wände wurden zu DDR-Zeiten glatt verputzt. Nur im Inneren ragt die alte gusseiserne Treppe wacker bis in das Obergeschoss.

Keffenbrink ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009


Gutshäuser, Schlösser
historische Ansicht Gutshaus Keffenbrink  Gutshaus Keffenbrink, Ansicht 1922  historische Ansicht Gutshaus Keffenbrink

Gutshäuser, Schlösser
Gutshaus Keffenbrink, Parkansicht  Gutshaus Keffenbrink, Seitenansicht  Gutshaus Keffenbrink, Seitenansicht  Gutshaus Keffenbrink, Seitenansicht 

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