Das Gutshaus ist am Anfang des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil für die Familie von Hahn erbaut worden. Von 1899 bis 1927 befand das Gut sich im Besitz der Familie Schlutius. 1906 wurde ein zweites Gebäude im neobarocken Stil nach Plänen des Berliners Ernst von Ihne unmittelbar neben dem älteren Gutshaus erbaut. Beide Gebäude sind miteinander verbunden. Abgelegen im Wald liegt ein Mausoleum, das für Johannes Schlutius 1916 von W. Wandschneider in Anlehnung an das Theoderich-Grabmal in Ravenna errichtet wurde. Während des Krieges beherbergte man in den Gebäuden Rostocker Gymnasiasten, nach 1945 dienten sie als Flüchtlingsunterkunft. Anschließend nutzte man die Gebäude für eine Betriebsberufsschule mit Internatsanschluss. Die Gebäude wurden restauriert und werden als Hotel & Antiquitäten Schloss geführt.
Weitere Informationen: www.schloss-karow.de
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