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Gutshaus Kapelle bei Gingst auf Rügen

 
Gutshaus Kapelle
Karte
Lage

Das Gutshaus ist 1843/1844 entstanden. 1914 ist es im neobarocken Stil umgebaut worden. Seit dem 16. Jahrhundert war es im Besitz der Familie von der Osten. 1816 wurde das Gut von Carl Ludwig Lorenz von Platen auf Gurtitz gekauft. Nach Erlöschen der männlichen Linie mit seinem Tod 1839 bekam es dessen Tochter Rosalie die mit dem Major von Esbeck verheiratet war. Der Sohn, Wilhelm von Esbeck erhielt 1867 das Recht den Namen Platen in seinem zu führen. Wilhelm von Esbeck war wohl ein eigenwilliger Zeitgenosse. Nach einer glanzvollen militärischen Karriere legte er kurz vor seinem Tode am 30. September 1924 fest, inzwischen Kammerherr am Berliner Hof und Zeremonienmeister der Kaiserin, zusammen mit seinem Pferd im Park des Gutes beigesetzt zu werden. Was dann auch geschah. Sein Sohn Constantin von Esbeck-Platen erbte das Gut, ging aber 1934/35 in Konkurs. Das Gut wurde aufgesiedelt, unterstand wenig später einem Ordensstift und diente als Alterswohnheim. Dem Gutshaus schließt sich ein Park aus dem 19. Jahrhundert an, der aber durch Wildbesamung überformt ist.

Kapelle ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009


Gutshäuser, Schlösser
Historische Ansicht Gutshaus Kapelle  Gutshaus Kapelle  Gutshaus Kapelle  Gutshaus Kapelle  Gutshaus Kapelle

Gutshäuser, Schlösser
Gutshaus Kapelle  Wirtschaftshof Kapelle  Wirtschaftsgebäude Kapelle 

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