Im Herzen Mecklenburgs, wenige Kilometer nordwestlich von Teterow, steht in einer gepflegten Parkanlage mit altem Baumbestand und einer Fülle von historischen und englischen Rosen das Gutshaus Gottin. Das Gut war ein früher Besitz der Familie von Lehsten, Anfang des 19. Jahrhunderts befand es sich im Besitz von Helmuth Theodor Petersen und ab 1825 der Familie Parish. Der Hamburger Bankier Parish ließ ab 1830 das heutige Gutshaus auf den Grundmauern eines älteren Gebäudes errichten. Im Jahre 1873 gelangte das Gut in den Besitz der Familie von Maltzan, 1899 erwarb Adolf von Lowtzow das Gut und 1934 Kurt Hagen. Im Jahre 1939 erfolgte ein Umbau des Gutshauses, es erhielt den Eingangsvorbau und parkseitig den Wintergarten, das Dach wurde umgestaltet und auch im Inneren fanden Veränderungen statt. Nach 1945 diente das Gutshaus als Flüchtlingsunterkunft, später als Schule. Nach einigen Jahren Leerstand und damit einhergehendem Verfall fanden sich 1995 neue Eigentümer für das Gutshaus. Seit 1996 wurde es denkmalgerecht restauriert und instandgesetzt und das Haus ist jetzt ein gepflegtes Hotel mit großzügigen Aufenthaltsräumen, individuellen Gästezimmern und einer Ferienwohnung, mit Bibliothek, Sauna, Weinkeller und Tagescafé. Bei Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen und Exkursionen im Rahmen thematischer Wochen begegnen sich hier Menschen in Gesprächen und bei Unternehmungen.
Gottin ist Bestandteil des Wochenkalenders 2012
Weitere Informationen: www.gutshaus-gottin.de
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