Das Gut befand sich Ende des 13. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Maltzahn, Mitte des 14. Jahrhunderts folgte die Familie von Prehn. 1457 sind die von Halberstadt im Besitz des Gutes, gefolgt von der Familie von Schuckmann ab 1841. Im Jahr 1913 erwirbt Herr Wriedt das Gut, er veräußert es 1924 an Georg Eschenburg. Das Gutshaus Gottesgabe wurde um 1700 auf Teilen des Kellerfundamentes eines mittelalterlichen Gebäudes errichtet. Unter den Mecklenburgischen Landsitzen ist es ein eigenartiges: ursprünglich mit drei Flügeln, die im Dreick zueinander standen, errichtet, wurde der im Inneren des Baues dreieckige, gepflasterte und offene Hof später, Mitte des 19. Jahrhunderts überdacht. Von den sehr alten, gewölbten Kellern wird erzählt, dass Klaus Störtebeker in ihnen gefangen gesessen haben soll. Der jüngere Ruhm des Hauses besteht darin, dass in ihm der sächsische Freiheitsdichter Theodor Körner den letzten Abend und die Nacht vor seinem Tode verbrachte. Anfang der 1990ger Jahre wurde das Gutshaus behutsam modernisiert und in zeitgemäße Mietwohnungen aufgeteilt.
www.schloss-gottesgabe.de
|