Gneven wurde erstmals 1246 urkundlich erwähnt. Das Gut erfuhr einen häufigen Besitzerwechsel. So finden sich im 16. Jahrhundert die Familien von Plessen und von Kardorff, später die von Preen, von Walberg, von Petersdorff und schließlich 1734 die Grafen von Bassewitz im Besitz von Gneven. Ab 1890 war Hugo Kruse Eigentümer des Gutes und 1924 Petersen. Seit 1925 befand sich das Gut im Besitz von Felix Heribert Schoeller. Der verkaufte es 1927/28 an die Papierfabrik Felix Schoeller jr. (gegründet vom Großvater Felix Heinrich Schoeller), dessen Mitinhaber er war. Das Gutshaus wirkt mit seiner Teichanlage sehr heiter, besitzt klassizistische Formen und ein hohes Walmdach. Die halbrunde Bauform erhielt es wohl um 1908. Das Gutshaus wurde zu Wohnzwecken in den vergangenen Jahren liebevoll restauriert.
Gneven ist Bestandteil des Wochenkalenders 2008
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