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Gallentin, Lkr. Nordwestmecklenburg

 
 
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Lage

Die Güter Gallentin und Kleinen (heute Bad Kleinen) am nordwestlichen Schweriner Außensee befanden sich lange in einer Hand. In früher Zeit war auf Gallentin die ritterschaftliche Familie von Halberstadt angesessen. Um 1695 versuchte der Schweriner Gottfried Johann Köppe in Gallentin eine Tabakpflanzung zu integrieren. Um 1880 befanden sich die Hausgüter Gallentin und Kleinen im Besitz der Familie Schubart. Gräber der letzten Pächter befinden sich auf dem nahe gelegenen Friedhof von Zickhusen, zu dessem Kirchspiel Gallentin früher gehörte. Während sich die Gutsanlage von Kleinen erhalten hat, existieren vom Herrenhaus Gallentin nur noch die Fundamente. Das Haus besaß einen hohen Kellersockel. Reste eines Parkes mit einigen exotischen Gehölzen erstrecken sich bis zum Schweriner See, an dem ein Wanderweg in Richtung Schloss Wiligrad führt. Die Gutsanlage Gallentin ist heute vor allem an den ehemaligen Landarbeiterhäusern zu erkennen. Einige Stallgebäude aus jüngerer Zeit belegen, dass auch nach 1945 in Gallentin Landwirtschaft betrieben wurde. Während Bad Kleinen seinen Charakter als ehemaligen Kurort weitgehend verloren hat, erfreut sich Gallentin heute mit einem Kinderferienlager, einem Wasserwanderrastplatz und einer Badewiese großer Beliebtheit als Ferienort.


 

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