Das Gut befand sich vor 1400 im Besitz der Familie von Priegnitz, im 15. Jahrhundert erwarben im Wechsel die von Grambow, wiederum die von Priegnitz und die Familie von Blücher das Gut. Seit 1759 bis zur Aufsiedelung des Gutes 1930 waren die von Blücher Eigentümer des Gutes. Das Gutshaus wurde 1801 unter dem Einfluss der Berliner Bauschule errichtet. Auf der Parkseite wurde zwischen 1850 und 1860 ein saalartiger Anbau im Stil der Tudorgotik angebaut. Der Landschaftspark mit Mausoleum wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Die umfangreiche Gutsanlage ist noch erhalten. 1974/75 erfolgte die Rekonstruktion des Gebäudes. Danach wurde es als Betriebsferienheim genutzt. Nachdem das Gutshaus 1990 kurzzeitig als Hotel geführt wurde, übernahm es das Kreisdiakonische Werk Güstrow. Nachdem die Kreisdiakonie auszog, stand das Gebäude bis heute leer. Bemerkenswert ist im Ort eine der ganz wenigen erhaltenen Rundscheunen.
Fincken ist Bestandteil des Wochenkalenders 2010
|