Seit dem 14. Jahrhundert war das Gut Stammsitz der Familie von Plessen. Um 1896 war der Kammerherr August Friedrich Otto Hennning Albert von Plessen Besitzer des Gutes. Auf dem ehemaligen Burggelände wurde vor Jahrhunderten ein Fachwerkbau errichtet, den man 1914 abtrug, nachdem südlich des Wirtschaftshofes 1913/14 das heutige Gutshaus - ein Putzbau mit Säulenportal - errichtet war. Die Familie von Plessen wurde 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet und aus Damshagen ausgewiesen. Seitdem diente das Gutshaus u.a. als Unterkunft für Flüchtlinge, Gaststätte, Kultur- und Wohnhaus. Nach der "Wende" hat die Gemeinde das Haus verkauft und so die traditionell bewährte Einheit von Gutshaus und Landwirtschaft beendet, obwohl die Familie von Plessen an einer Rückübertragung von Haus und Landwirtschaft interessiert war. Derzeit steht das Haus leer.
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