Das Herrenhaus entstand im spätklassizistischen Stil in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Umbau eines älteren Gebäudes. Baumeister des zweigeschossigen langgestreckten Gebäudes mit der großzügigen Auffahrt war Friedrich Hitzig. Das Gut war seit 1877 im Besitz der Familie von Behr auf Behrenhoff. Das Herrenhaus spielte unter Mechthild Gräfin Behr in der Zeit des Nationalsozialismus eine Rolle, dort fanden Vorlesungen des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers gegen den nationalsozialistischen Terror Dietrich Bonhoeffer statt. Das Herrenhaus existiert leider nicht mehr, es wurde nach einem Brand 1945 abgerissen. Erhalten blieben am Eingang zum Park zwei verputzte Pfeiler, sie wurden um 1900 errichtet. In Resten erhalten ist ein heute gut gepflegter und denkmalgeschützter Park, der zwischen 1840 und 1860 nach Plänen des Gartenbauarchitekten Peter Joseph Lenné im Auftrag der Witwe von Carl Felix Georg von Behr angelegt wurde.
Behrenhoff ist Bestandteil des Wochenkalenders 2008
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