Das Herrenhaus stammt aus der Mitte des 19. Jh. Es ist ein großer roter Bau von zwei Geschossen Höhe, der über einem aus Feldsteinen gemauerten Kellergeschoss errichtet wurde. Unter dem Ziegelsatteldach befindet sich ein Halbgeschoss. Das Haus ist dreizehn Achsen breit und besitzt auf der Westseite einen dreiachsigen Mittelrisaliten, auf der Ostseite einen zweiachsigen Mittelrisaliten und vier dreiachsige Seitenrisalite. Alt Sammit war lange Zeit im Besitz der Familie von Weltzien, in deren Besitz sich auch Neu Sammit befand. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen Flüchtlinge und Vertriebene in das Gutshaus. 1969 zog das Volkseigene Gestüt Ganschow in das Haus ein und betrieb dort bis 1991 ein Schulungs- und Erholungsheim. Nach und nach entstand so in Karow das größte Reittouristikzentrum der DDR. Nach fünf Jahren Leerstand und Verwahrlosung wurde das Haus 1996 privatisiert und für eine touristische Nutzung vorbereitet.
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