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Gutshaus Klein Kordshagen

Das Kloster Neuenkamp erwarb 1265 die Mühle in Klein Kordshagen und drei Jahre später die Hälfte des Dorfes.




Ab 1434 ist der Ort vollständig im Besitz des Klosters. Nach der Säkularisation gehörte er zunächst zum Amt Franzburg, später dem Preußischen Staat und wurde verpachtet. Das Gutshaus Klein Kordshagen wurde im Jahr 1878 als Backsteinbau im Gründerzeitstil erbaut. Die Pächter der Jahre 1878 bis 1945 (Schwing, Matthies, Schaper und Wartenberg) durften den Titel "königliche Domänenpächter" führen und wohnten mit ihren Familien im Haus. Nach 1945 diente das Haus unter anderem als Flüchtlingsunterkunft, Bibliothek, Gemeindesaal, Arztpraxis und als Wohnhaus für meist "sozial schwache" Familien. Leider wurde über Jahrzehnte bei der Nutzung bzw. "Renovierungen" wenig Rücksicht auf Fassade, Substanz und Denkmalschutz genommen. In 2003 erwarb Familie Lüth das Gutshaus und bemühte sich seither liebevoll um die Sanierung des Hauses und den Rückbau vieler "Bausünden".

Im Haus wurden drei Ferienwohnungen im Erdgeschoss vermietet. Sowohl das Gutshaus als auch das Lindenrondell davor sind als Bau- bzw. Flächendenkmal in die Denkmalliste des Landes eingetragen. Im 19. Jahrhundert hatte die ehemalige Kleinbahnlinie Stralsund-Barth hier einen der wichtigsten Bahnhöfe. Heute ist das Dorf ein eher verschlafener Vorort der Stadt Stralsund und kombiniert Stadtnähe mit viel Natur.

Klein Kordshagen finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise - Vorpommern", Band 1

Klein Kordshagen ist Bestandteil des Wochenkalenders 2014


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