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Historische Mühlen

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In einigen Orten blieben diese besonderen technischen Denkmale erhalten. Viele davon finden Sie auf der Mühlenseite von Ingo Arlt.

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Gutshaus Blücher

Blücher ist der älteste Stammsitz der Familie v. Blücher. Die Gutsanlage geht auf eine alte Burg aus dem 12. / 13. Jahrhundert zurück.




Der Festungsgraben ist heute noch vorhanden. Das Gutshaus ist aus Baumaterial des 1690 ff. abgebrochenen Renaissanceschlosses Neuhaus/Elbe im Jahr 1703 erbaut worden. Bauherr war Major Victor v. Zülow (meckl. Uradelsgeschlecht). Bei dem Gebäude handelt sich um einen 1,5-geschossigen Ziegelbau auf Granitsockelgeschoss. Die Hoffassade ist 11-achsig, die Rückseite 8-achsig und die Schmalseiten je 3-achsig. Eine Besonderheit ist die originale bauzeitliche Illusionsmalerei und die Treppe in der Eingangshalle. Als Architekt des Herrenhauses zu Blücher kommt Johann Caspar BORCHMANN in Frage. Gestalterische Gewohnheit ist seine palladianische Außengestaltung und ein Grundriss nach französischer Manier des Barock. Der Architekt hatte in Berlin studiert und war mehrere Jahre in Frankreich. Nach seiner Tätigkeit als Gutachter war er kurhannoverscher Hofbaumeister in Herrenhausen. Zahlreiche Gutshäuser stammen von ihm, so auch Gartow bei Lauenburg und Böhme bei Fallingbostel. Als wichtigsten Bau nenne ich den herzoglichen Witwensitz zu Lüneburg. Borchmanns wichtigstes Entwurfsmerkmal ist das Hauptportal mit Wappenornamentik und das ausgeprägte Traufgesimsprofil. Die Restaurierung erfolgt in klassizistischer Sekundärfassung von 1824 mit Dreieckgiebel, dreigeschossigem Walmdach mit Lukarnen und Schleppgauben. Am Portal mit gesprengtem Segmentbogen sieht man Wappenornamentik der Familien v. Zülow und v. Dehn.

Die Gutsanlage in barocker Manier ist heute noch gut nachvollziehbar, die Wirtschaftsgebäude stehen vor dem Herrenhaus als angedeutete Kavaliershäuser, die Gutsachse ist mit Linden bestanden.


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