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Gutshaus (Herrenhaus, Schloss) Vanselow

Das Herrenhaus Vanselow wurde 1870 bis 1872 im spätklassizistischen Stil auf H-förmigem Grundriss für den Landrat Hans Ludwig Freiherr von Maltzahn nach Plänen des Schweriner Architekten Georg Daniel erbaut.




Seit 1356 - mit Unterbrechung von 1654 bis 1731 - befand sich das Gut im Eigentum der Familie von Maltzahn und gehört somit zu deren ältestem Besitz. Vorbesitzer war im frühen 14. Jahrhundert der Ritter Henning von Winterfeld. Zwischen 1654 und 1731 gehörte das Gut den Familien von Mardefelt, von Winterfeld und von Bohlen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Familie von Maltzahn enteignet, das Herrenhaus geplündert und es zogen Flüchtlinge ein. Obwohl das Haus während der DDR-Zeit durchgängig bewohnt war, befand es sich 1989 in einem desolaten Zustand.

1990 konnte Mortimer Freiherr von Maltzahn, Erbe des letzten Eigentümers, das Herrenhaus sowie die Parkanlage wieder erwerben. Nach einer grundlegenden Sanierung wurde hier bis 2003 ein Hotel betrieben. Seit der Schließung des Hotels wird das Herrenhaus durch die Familie von Maltzahn ausschließlich privat genutzt.

Das Herrenhaus ist umgeben von einem weitläufigen gepflegten Landschaftspark.

Die Wirtschaftsgebäude der einst großen Gutsanlage sind zum Teil erhalten, saniert und werden genutzt.

Eine Besonderheit bietet der nahe gelegene Friedhof mit der umfangreichsten Begräbnisstätte der Familie von Maltzahn mit mehr als 20 Ruhestätten. Die Kirche steht vis á vis vom Herrenhaus, sie wurde 1871 durch Georg Daniel für die von Maltzahns erbaut.

Vanselow stellen wir in der Fotografischen Zeitreise Vorpommern Band 3 vor.

Vanselow  ist Bestandteil des Wochenkalenders 2006


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