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Gutshaus Rakow bei Grimmen

Rakow wurde 1232 erstmals in einer Urkunde erwähnt, in der Herzog Wartislaw III. dem Kloster Doberan die Dörfer Groß- und Klein-Rakow überließ. Später gehörte ein Teil des Ortes dem Ritter Ludolf von Schlagsdorf.




1819 erwarb die Familie von Bilow das Gut, gefolgt von der Familie Anders. Diese verkaufte wiederum 1912 an Ewald Bischoff. Im Besitz seiner Familie verblieb das ca. 778 Hektar umfassende Gut bis zur Enteignung 1945.

Das Gutshaus ist in seiner heutigen Form ein Umbau aus dem Jahr 1887.

Nach 1945 zogen Flüchtlinge in das Gutshaus ein. Das zuvor enteignete Gut wurde aufgeteilt und Neubauernstellen eingerichtet. Während der DDR-Zeit beherbergte das Gutshaus in 12 Wohneinheiten Familien; außerdem waren hier ein Kindergarten und die Krippe untergebracht. Bis 1976 wurde das Gutshaus modernisiert und rekonstruiert.

Seit Mitte der 1990er Jahre die letzten Mieter auszogen, steht das Gutshaus leer und ist dem Verfall preisgegeben.

Rakow stellen wir im 3. Band der "Fotografischen Zeitreise Vorpommern" vor.

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