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Gutshaus Kirch Baggendorf

In Kirch-Baggendorf steht eine der ältesten frühgotischen Kirchen in Vorpommern, die vermutlich unter Leitung von Zisterziensermönchen um 1240 errichtet wurde. Im Inneren sind beeindruckende Malereien aus dem 14. Jahrhundert zu sehen. >> KIRCHE




Im frühen 13. Jahrhundert ist hier der Ritter Egertus Bekendorpe ansässig. Ab 1802 befindet sich das Gut im Besitz von Anton Gustav Mevius und ab 1857 bis mindestens 1874 von Ferdinand von Tigerström. Um 1880 erwarb Herr Bodinus das Rittergut, nach seinem Tode führte seine Frau den Betrieb weiter. Als es in den 1920er Jahren mit der wirtschaftlichen Lage des Gutes bergab ging, brannte 1927 auch noch das alte Gutshaus ab und Anna Bodinus ließ ein neues Herrenhaus errichten. Kurz darauf musste sie Konkurs anmelden und das Gut wurde durch die Pommersche Landgesellschaft aufgesiedelt. Das Restgut erwarb Herr Rückert, der mit seiner Familie das Gutshaus bewohnte.

Nach dem Zweiten Welkrieg zog erst die russische Kommandantur in das Gutshaus ein, später kamen hier Flüchtlinge unter und es diente bis 1972 als Verkaufsstelle, für kommunale Zwecke und für Dienstleistungsbetriebe, wie Standesamt, Bürgermeisterei, Polizeistation und Friseursalon. Nach einer Modernisierung zog ab 1972 eine Schule ein.

2012 fanden sich für das Gutshaus bei einer Versteigerung neue Eigentümer.

Vom ehemaligen Wirtschaftshof blieb ein Stall erhalten, weitere Gebäude sind zu Wohnungen ausgebaut.

Kirch Baggendorf stellen wir im 3. Band der Fotografischen Zeitreise Vorpommern vor.

Kirch Baggendorf ist Bestandteil des Wochenkalenders 2014


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