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Das Kranich Hotel, Hessenburg

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mit 8 Appartements – individuell gestaltete Zimmer mit alten Gutshausmöbeln, und ein Blick in den Gutspark ...

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Gutshaus (Herrenhaus, Schloss) Charlottenthal

Nördlich des Krakower Sees liegt der Ort Charlottenthal, der früher den Namen Grube trug. Seit 1637 befand sich das Gut im Besitz der Familie Klevenow.




Sie verpfändeten es 1666 an die Familie von Levetzow. In der Folge wechselten die Eigentümer häufig, bis 1792 Conrad von Hahn in den Besitz des Gutes gelangte. Er ließ in Charlottenthal ein einfaches einstöckiges Herrenhaus erbauen und 1793 wurde auf seine Bitte der Ort in Charlottenthal umbenannt. Nach 1815 kam es wieder zu mehreren Besitzerwechseln, bis 1842 Christian Wilhelm Engel das Gut erwarb und ab 1843 das Herrenhaus im neogotischen Stil durch den Baumeister Theodor Krüger erbauen ließ. Familie Engel verkaufte 1861 das Gut an die Familie Bahlmann, im Juni 1898 übernahm die Familie von Schmidt-Pauli Charlottenthal. Auf ihr Betreiben entstand hier ein Vollblutgestüt mit einer Trainierbahn. Das Gut wurde ab 1932 teilweise aufgesiedelt, das Restgut verblieb bis 1945 im Besitz der Famlilie von Schmidt-Pauli. Während der Besetzung durch die russische Armee ging die gesamte Inneneinrichtung des Gutshauses verloren, auch die 70 Vollblutpferde konnten nicht gerettet werden. Nach 1945 zogen Flüchtlinge in das Gebäude ein, später waren auch eine Kinderkrippe und eine Gaststätte untergebracht. Nach 1990 stand das Herrenhaus viele Jahre leer, bis sich neue Besitzer fanden, die es nach und nach sanieren, im Foyer wurde eine Gaststätte eröffnet.Am 11.04.2016 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand, der das Gebäude fast vollständig vernichtete.


Die Zeitung Nordkurier schreibt zum Thema Brand im November 2016:

"Schlossbrand lässt sich nicht mehr aufklärenTeterow · 22.11.2016Die Ursache des verheerenden Feuers, das im April das Gutshaus Charlottenthal bei Krakow am See vernichtet hatte, bleibt unklar. Brandermittler haben Hinweise gefunden, die laut Staatsanwaltschaft eine Anklage unmöglich gemacht hätten.Das Entsetzen war groß als in einer April-Nacht das Gutshaus Charlottenthal in der Nähe von Krakow am See in kürzester Zeit ein Raub der Flammen wurde. Auch die Teterower Feuerwehr eilte mit ihrer Drehleiter zum Brandort. Doch als die Feuerwehrleute hier eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Schnell wurde klar: Viel zu retten ist nicht mehr an dem Gutshaus, das auch als Schloss Charlottenthal bekannt ist.So schnell sich die Flammen ausbreiteten, so rasch machte auch ein Gerücht die Runde: Die Tragödie war wohl kein Zufall, hier hatte wohl jemand nachgeholfen. Unmittelbar nach dem Brand war die Insolvenz der Schlossbesitzer bekannt geworden. Auch die Polizei hatte schnell den Verdacht der schweren Brandstiftung. Doch die Ermittlungen gestalteten sich schwierig, zumal erst einmal Balken und Schutt mit schwerem Gerät weggeräumt werden mussten.Sieben Monate nach der verheerenden Brandnacht sind die Ermittlungen zur Brandursache nun eingestellt. Ein Sachverständiger habe einen technischen Defekt nicht ausschließen können, erklärte Staatsanwalt Harald Nowack  gegenüber dem Nordkurier. Damit könne man nicht von einer Straftat ausgehen und es könne auch keine Anklage erhoben werden.Die Schlossbesitzer, ein aus Brasilien stammendes Ehepaar, hatten sich vor dem Feuer gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Sie hatten das historische Gebäude Ende der 1990er-Jahre übernommen und dann 2005 im Erdgeschoss ein brasilianisches Restaurant eröffnet, das in der Region einen guten Ruf hatte. Das Charlottenthaler Gutshaus war im Jahr 1843 errichtet worden. Es gilt als eines der ersten Gutshäuser Mecklenburgs, das im Tudorstil gebaut wurde."


Besitzer des Gutes vor 1945:

1637-1666

Familie von Klevenow

-1792

Gebrüder von Schilling

1792-1815

Familie von Hahn

1815-1838-1815

Gustav und Joh. Franz Degener

1838-1842

Peter Heinrich Stender

1842-1857

Christian Wilhelm Engel

1857-1861

Ernst Rudolf Jacobson

1861-1896

Georg Friedrich Carl Bahlmannverw. Marie Bahlmann geb. Janentzki

1896-1898

Dr. jur. Adolf Strauss

1898-1945

General a. D. Theodor Schmidt-Pauly

   

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