Begonnen mit der Anlage des Schlossparks wurde 1731/32. Beauftragt damit war der Kunstgärtner Julius Löwe, der neben dieser Tätigkeit auch die Planung und Bauaufsicht der Residenzstadt im Auftrag des Herzogs Adolf Friedrich lll. zu bewerkstelligen hatte. Die Gestaltung des Parks im Stil des Barock wurde auf das Schloss ausgerichtet. Einige Vorarbeiten wie Planierung des vom Schloss zum Zierker See abschüssigen Geländes machten sich notwendig. Dem Schloss vorgelagerte den Geländeabfall unterstreichende 3 Terrassen wurden 1802/03 abgetragen. Um die geringe Größe der Anlage auszugleichen griff Löwe zu einem optischen Trick. Er ließ beidseitig der in der Mittelachse gelegenen Rasenflächen eine sich zum Zierker See verjüngende Lindenallee pflanzen. Die Mittelachse erfuhr auf der anderen Seite des Schlosses seine Fortsetzung zum den schon seit 1721 vorhandenen Tiergarten. Der Tiergarten zunächst als Jagdrevier des Herzogs genutzt entwickelte sich zum Wildgehege. Im Jahre 1808 vom Hofmarschall Hobe um einen nicht mehr vorhandenen Teil erweitert. 1819 folgte die Erweiterung um einen weiteren vom Hofgärtner Nehrentz angelegten und nach Rat Peter Joseph Lenné vom Hofgärtner Hugo Stark veränderten Parkteil. Im Laufe der Zeit kamen neben dem Schloss den Park prägende Gebäude hinzu wie z.B. die als Winterquartier für Orangenbäume, Lorbeer und andere Pflanzen dienende Orangerie. Verschiedene Plastiken runden den wunderschönen Gesamteindruck des Parks ab.
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