1871 hat der bekannte Architekt Martin Haller (u. a. Erbauer des Hamburger Rathauses) das Gutshaus in klassizistischem Stil für Johannes Hillmann erbaut. Im Eingangsbereich hängen Reliefs des dänischen Bildhauers Thorvaldsen. Das Gut Zülow bewirtschaftete einst 513 Hektar. Eine Pferdelorenbahn transportierte Güter, Getreide und Feldfrüchte, zum Dabeler Bahnhof. Durch Heirat fiel das Gutshaus in den Besitz der Familie von Dallwitz, die im April 1945 mit ihren vier Kindern und den Mitarbeitern Zülow in Richtung Westen verließ. Zu DDR-Zeiten beherbergte das Haus u. a. einen Konsum mit Lager und Büro, eine Eiersammelstelle, eine Dorfkneipe und einen Kulturraum. 1998/99 wurde das innen wie außen unter Denkmalschutz stehende Haus, nachdem es mehrere Jahre leergestanden hatte und zu verfallen drohte, komplett saniert. 4 Ferienwohnungen und ein Appartement stehen Gästen zur Verfügung, die Ruhe und Natur lieben und gleichzeitig auf Komfort nicht verzichten möchten. Auch der Stall wurde renoviert, so dass das eigene Pferd mitgebracht werden kann. In der Bibliothek kann geheiratet werden. Auf dem ehemaligen Gutsgelände steht das größte Wasserkraftwerk Norddeutschlands, ein technisches Denkmal (erbaut 1920), das noch heute Strom produziert.
Weitere Informationen: www.gutshaus-zuelow.de
Zülow ist Bestandteil des Wochenkalenders 2011
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