Vor den Toren der Landeshauptstadt Schwerin, direkt am Ufer der Warnow und umgeben von einer atemberaubenden, naturbelassenen Landschaft, liegt der Gutshof Vorbeck. Das Herzstück des Hofes bildet das Gutshaus, das nach 1912 auf dem Gewölbekeller eines Vorgängerbaues, der einem Brand zum Opfer fiel, errichtet wurde. Das Gut befand sich Anfang des 14. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow. Ab dem 18. Jahrhundert wechselten die Besitzer häufig, so befand sich das Gut bis 1792 im Eigentum von Martin Ihlenfeld, 1795 der Familie von Pentz, 1800 von Christoph Levin Hansen, ab 1825 der Familie Ueckermann, ab 1890 von Hugo Kruse, 1908 von Dr. jur. Adolf Strauß, 1913 von Friedrich Klatte und 1924 von Franz Reelfs. Schließlich gelangt das Gut an Felix Heribert Schöller, der das Gut bis zur Vertreibung und Enteignung 1945 in seinem Besitz behielt. Im Jahre 2010 wurde das Gutshaus komplett saniert und behutsam umgebaut. Seitdem stehen den Gästen stilvoll ausgestattete Zimmer und eine Ferienwohnung zur Verfügung. Das Foyer des Hauses lädt mit einer Kaffeebar und einem Kamin zum Verweilen ein, eine weitläufige Treppe führt in die oberen Etagen. Auf dem weiten Gutsgelände befinden sich eine Kanustation und ein Reitstall, in direkter Nachbarschaft liegt eine Golfanlage. Ebenfalls sehenswert ist die Kirche von Vorbeck, die im Kern wohl aus dem 14. Jahrhundert stammt.
Vorbeck ist Bestandteil des Wochenkalenders 2012
Weitere Informationen: www.gutshof-vorbeck.de
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