Bereits im 14. Jahrhundert befand sich Schwiessel im Besitz der Familie von Negendanck. Joachim von Negendanck veräußerte 1561 das Gut an Dietrich von Bevernest, aber im Jahre 1667 wird erneut ein von Negendanck mit dem Gut belehnt. Landrath Berthold Diederich von Negendanck verkaufte 1732 Schwiessel an Hans Heinrich von Levetzow, 1782 erwarb Johann Ludwig Graf von Wallmoden-Gimborn Schwiessel und 1838 der Kammerherr Graf Adolph Christian von Bassewitz, in dessen Familie das Gut bis zur Enteignung 1945 verblieb. In Schwiessel stehen zwei Gutshäuser: Das Alte Gutshaus wurde bis 1735 als barockes Fachwerkhaus im Auftrage der Familie von Levetzow, deren Wappen über dem Eingang zu sehen ist, erbaut. Es befindet sich seit 1996 in Privatbesitz. Nach der Restaurierung ist hier eine Pension mit Café entstanden. Das Neue Gutshaus, im Dorf auch Schloss genannt, wurde um 1850 errichtet und in den 1930er Jahren umgebaut. Nach 1945 fand das Gebäude bis 1985 als Wohn- und Verwaltungshaus Verwendung, seitdem steht es leer. Das heute ruinöse Gebäude fand 2007 einen neuen Besitzer, der die Ruine zu neuem Leben erwecken möchte. Am Rande des weitläufigen Landschaftsparkes befinden sich Grabstellen der Grafen von Bassewitz.
www.altesgutshausschwiessel.m-vp.de
Schwiessel ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009
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