In Schönhausen befand sich eine mittelalterliche Burg. Wahrscheinlich auf den Resten dieser Burg entstand im 16. Jh. das Gutshaus. Im Gutspark sind Kellergewölbe aus dieser Zeit vorhanden. Das Gutshaus wurde 1843 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel für die Familie von Michael erbaut. Das Gut befand sich seit dem 15. Jh. bis zum Verkauf 1820 an den Amtmann August Georg Carl Michael im Besitz der Familie von Rieben. Die Wirtschaftsgebäude stammen aus den Jahren 1854/55, die Gruft im Park ist 1925 gebaut worden. Dort befanden sich mehrere Kellergewölbe aus dem 16. Jahrhundert. Auf einer vorgelagerten Halbinsel sind noch Burgreste zu erkennen, die zur Sicherung der mecklenburgischen Grenze diente. Das Gutshaus fand nach 1945 Verwendung zu Wohnzwecken für Umsiedler, dann als LPG-Küche, Kinderkrippe und Kindergarten. Eine Schule war bis 1995 hier untergebracht, der Kindergarten bis 1996. Nachdem das Gutshaus seit 1998 leerstand, erwarben Peter Schmidt und Petra Sauer das Gebäude. Die Sanierung und Restaurierung ist in vollem Gange.
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