Ludwigsburg liegt idyllisch am Rande des Greifswalder Boddens. Die Schlossanlage entstand zwischen 1577 und 1592 im Auftrag des Herzogs Ernst Ludwig zu Pommern-Wolgast als Witwensitz seiner Gemahlin. Im Jahr 1631 gelangte Anna von Croy, die Schwester des Herzogs Bogislaw XIV., in den Besitz der Anlage. Ab 1650 kam das Gut in das Eigentum der schwedischen Familie Müller von der Lühne, zwischen 1747 und 1776 war Ernst von Horn Besitzer und anschließend die schwedischen Familie von Klinkowström. Schließlich erwarb 1810 die Greifswalder Kaufmannsfamilie Weissenborn die Anlage, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Nach 1945 bis 1978 wurde das Herrenhaus vorwiegend zu Wohnzwecken genutzt, danach stand es Jahrzehnte leer. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Festsaal mit einer Neorenaissancedecke, die um 1860 entstand. Die Schlossanlage umfasst weitere 7 Gebäude, die im 19. Jahrhundert erbaut wurden, dazu gehören das Beamtenhaus, die Wirtschaftsgebäude und Ställe. Das auffällige Portal der Hofdurchfahrt stammt von 1742. Im Jahr 1991 erwarb die Familie Weissenborn das Herrenhaus von der Gemeinde Loissin zurück und verpachtete es an den Verein "Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg", der sich seither um die Rettung des Gutskomplexes bemüht.
Internet: www.ludwigsburg-mv.de
Ludwigsburg ist Bestandteil des Wochenkalenders 2007
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