Das Gutshaus wurde im Jahre 1698 im Stil der dänischen Klinkerrenaissance erbaut. Es ist bis heute in seinem äußeren Erscheinungsbild nahezu unverändert geblieben. Noch heute kann man im Inneren des Gutshauses in Mecklenburg einmalige Deckengemälde aus der Erbauerzeit sehen. Das Gut war im Besitz der Familien von Marin, von der Kerberg und ab 1686 bis 1901 von Knuth. 1938 war Dr. jur. Wilhelm von Schulse-Bülow Eigentümer des Gutes. Der gepflegte Landschaftspark wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt.
Neben dem Gutshaus befindet sich die Gutskirche. Als einziger Bau in Norddeutschland steht sie auf dem gleichen Grundriß wie die Kirche vom heiligen Grabe in Jerusalem. Bemerkenswert ist auch die angefügte Familiengruft derer von Knuth, 1736 vom Erbherren auf Ludorf und Gneve, Adam Levin II. von Knuth errichtet und mit insgesamt 9 gut erhaltenen Eichenholzsärgen bestückt. An der schmiedeeisernen Grufttür und an den Wänden befinden sich zahlreiche Wappen der angeheirateten Familienmitglieder.
Heute wird das Gutshaus als Hotel geführt.
www.gutshaus-ludorf.de
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