Das Gut Kummerow befand sich, mit kurzzeitigen Unterbrechungen, bis 1945 im Besitz der Familie von Maltzahn (bzw. Maltzan). Nachdem der Vorgängerbau Anfang des 18. Jahrhunderts abgebrannt war, ließ der Landrat Axel Albrecht von Maltzan um 1730 ein neues Herrenhaus im neobarocken Stil errichten. Das zweigeschossige Gebäude mit Mittelrisalit ist über Verbindungstrakte mit den Eckpavillons verbunden. Die ausgedehnte Parkanlage, die sich bis zum Kummerower See erstreckt, lädt auch heute noch zum Spaziergang ein. Nach 1945 zogen in das Herrenhaus eine Schule und die Verwaltung ein. 1964 fand eine Renovierung des Herrenhauses statt, im Jahr 1988 begann die Deutsche Post den Ausbau des Gebäudes zu einem Ferienheim. Die Arbeiten wurden kurz darauf eingestellt. Das Herrenhaus befindet sich in Privatbesitz, steht aber seit Jahren leer und ist dem Verfall preisgegeben. In der mittelalterlichen Dorfkirche erinnern Wappen an der Patronatsempore sowie an Grabplatten an die Familie von Maltzahn.
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