Das Herrenhaus Ivenack wurde 1590 auf den Grundmauern eines 1252 gestifteten Zisterzienser-Nonnenklosters im Barockstil erbaut und 1810 um Seitenflügel erweitert. Zum Herrenhaus gehören eine um 1700 wiederaufgebaute Kirche, ein Teehaus und eine Orangerie. Der Park ist um 1800 nach englischem Vorbild umgestaltet worden. Herrenhaus und Park liegen reizvoll am Ivenacker See. 1761 war das Gut im Besitz von Helmut Burckard Hartwig Freiherr von Maltzahn. 1936 zog die Familie aus dem Herrenhaus, weil sie die Steuerlast nicht mehr tragen konnten. Das Gutsherrenpaar und eine bei ihnen lebende Schwester nahmen sich bei Einmarsch der Russen das Leben. Nach 1945 war das Gutshaus ein Flüchtlingsheim und diente danach als Alten- und Pflegeheim für geistig Behinderte. Das Herrenhaus hat einen neuen Besitzer gefunden - Christian Brueck, der eine ökologisch orientierte Parkettfabrik führt. Vorgesehen sind Seminar- und Schulungsmöglichkeiten für die Holzbranche und die Einrichtung eines Erlebniszentrums Holz. Die Ivenacker Herrenhausanlage liegt bei den berühmten tausendjährigen Eichen, die einen Anziehungspunkt für Touristen aus dem In- und Ausland bilden.
Der Park von Ivenack
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