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Gutshaus Drechow bei Tribsees

 
Gutshaus Drechow
Karte
Lage

Das Gut war bis in das 18. Jahrhundert im Besitz der Familie Behr, ab 1802 bis in das 20. Jahrhundert der Familie von Gadow. Mit der Vermählung des Hans-Jürgen v. Gadow (*1674) mit Anna-Margarethe v. Behr (Tochter des Hermann Volrath v. Behr und dessen Gemahlin Ilsabe Dorothea v. Owstien a.d.H. Quilow) am 03.05.1701 in Neukahlen erwarb die Familie v. Gadow erheblichen Grundbesitz im Kreis Franzburg, im damaligen Schwedisch-Vorpommern. Es handelte sich dabei um die Güter Hugoldsdorf mit Neuhof, Rönkendorf, Drechow, Derschendorf und Eixen. Nach Niekammers Landwirtschaftlichem Güteradressbuch umfasste das Gut Drechow 1939 insgesamt 431 ha. Im September 1945 wurde die Familie v. Gadow (Mogens v. Gadow (*1899) und seine Frau Gerda v. Gadow, geb. Lissau und deren Kinder) durch die Bodenreform enteignet und aus dem Bezirk Franzburg ausgewiesen. Das Gutshaus besteht aus zwei Gebäuden. Der ursprüngliche Bau, ein verputztes Fachwerkgebäude, wurde um 1800 erbaut. An der linken Giebelseite schließt sich ein jüngeres Gebäude an. Während der DDR-Zeit wurden die Häuser als Wohnungen und noch bis 1998 Kindergarten genutzt. Die denkmalgeschützten Gebäude stehen seit vielen Jahren leer und verfallen.

Drechow ist Bestandteil des Wochenkalenders 2010


Gutshäuser, Schlösser
Gutshaus Drechow Ansicht 1940  Gutshaus Drechow Ansicht 1940  Gutshaus Drechow  Gutshaus Drechow

Gutshäuser, Schlösser
Gutshaus Drechow  Wirtschaftsgebäude Drechow  Wirtschaftsgebäude Drechow 

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