Eine kurze Lindenallee führt zu dem eingeschossigen Gutshaus Brönkow, dessen heutige Gestalt von mehreren Umbauten bestimmt wird. So erhielt es den Säulenvorbau im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Anfang des 20. Jahrhunderts ließen die damaligen Besitzer einen villenartigen Anbau an das ältere Gebäude anfügen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wird David Mevius (1609 - 1670), ein bedeutender Jurist, für seine Dienste von der schwedischen Krone geadelt und mit den Gütern Zarrentin, Baggendorf und Brönkow belehnt. Als Syndicus der Stadt Stralsund trat er in den diplomatischen Dienst der schwedischen Krone, veröffentlichte einen vielbeachteten Kommentar des Lübischen Rechts, wurde pommerscher Landsyndicus und zog 1653 als Gründungsdirektor des Tribunals in den Wismarer Fürstenhof ein. Im Jahre 1905 wird als Besitzer Georg Holsten und ab 1928 dessen Witwe Margot Holsten genannt. Das Gutshaus, das lange Zeit zu Wohnzwecken genutzt wurde, steht teilweise leer. Vom Gutshof blieben zwei Stallgebäude erhalten. Der ehemalige Park ist verwildert.
Brönkow ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009
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