Das Herrenhaus ist ein eingeschossiges, 15-achsiges Gebäude mit einem flachen Mittelrisalit über fünf Achsen. Es besitzt ein Krüppelwalmdach mit acht einfachen Gauben. Die strenge Symmetrie weist das Haus als klassizistischen Bau aus dem Ende des 18. Jh. oder Anfang des 19. Jh. aus. Der Bauherr kam aus der Familie von Hahn. Von 1461 bis 1856 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Hahn. 1856 wurde Ahrensberg an den Oberjägermeister von Voß verkauft. Ihm folgte 1876 Ferdinand Rasan. Zwei Jahre später übernahm Georg, regierender Fürst zu Schaumburg-Lippe, den Besitz. Von 1930 bis 1945 gehörte das Gut dem in Dissen (Teuteburger Wald) lebenden Hugo Homann. Bis zur Vereinigung beider Mecklenburg 1934 war das Gut eine Mecklenburg-Schweriner Exklave. Nach dem 2. Weltkrieg wurden auf den landwirtschaftlichen Flächen Kartoffeln und Zuckerrüben für die Rote Armee angebaut. Danach wurde Ahrensberg Volkseigenes Gut. Das Herrenhaus diente längere Zeit als Lehrlingswohnheim. 1993 kaufte ein Hannoveraner Industrieller das ehemalige VEG von der Treuhand. Er ließ das Gutshaus sanieren.
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