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Gutshaus Glocksin

Das Haus ist ein zweigeschossiger Putzbau mit übergiebelten Mittelrisalit und westlichem Seitenrisalit an der Hoffront.




Es soll in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sein. Der Anbau am Gutshaus stammt von 1920. 1791 erwarb der Geheime Rat und Minister Anton Ludwig Seip das Gut vom Rittmeister von Rieben auf Ihlenfeld. Seips Sohn Johann Philipp erbte das Gut und das Herrenhaus. Sein Nachfolger wurde der Domänenrat Philipp Seip. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging Glocksin an Anton Joseph Carl Seip, welcher der Bauherr des heutigen Herrenhauses war. Er hinterließ das Gut seinem Sohn, dem Leutnant a. D. Eugen Seip. Von ihm ging der Besitz auf Joachim Seip über, der das Gutshaus 1925 noch einmal erweitern ließ.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges diente das Herrenhaus als Unterkunft für Flüchtlinge und Vertriebene.

1995 kaufte es die Neubrandenburger Wohnungsbaugesellschaft (Neuwoba). Geplant war eine Sanierung mit anschließender Nutzung für altersgerechtes Wohnen. 1998 zog der letzte Mieter aus, danach stand das Haus leer. Im April 2000 teilte die Neuwoba mit, dass der Um- und Ausbau noch warten müsse. 2001 verkaufte sie das Gutshaus, das gemeinsam mit Gutsanlage und Park unter Denkmalschutz steht, an einen privaten Investor, der es zu Wohnungen ausbauen wollte.

Von der Gutsanlage sind einige Wirtschaftsgebäude erhalten, sie sind jedoch ungenutzt. Im Park liegt etwas versteckt der ehemalige Eiskeller.


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